Klavier lernen: Wie fängt man Klavier lernen an?


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Wie fängt man Klavier lernen an?


Ja, stimmt, Klavier spielen ist wirklich ist eines der schönsten Hobbies der Welt.
Das sagt fast jeder, der sich eine Weile mit dem Klavierspiel beschäftigt.

Doch gerade wenn man noch am Anfang steht, fragt man sich häufig:
"Wie beginne ich eigentlich das freie Klavierspiel?" Denn nicht jeder möchte ausschließlich nur nach Noten spielen.
Man kann mit nur zwei Akkorden und dazu passenden Tönen das freie Klavierspiel beginnen.

Dazu kommt auch das Problem, die rechte und die linke Hand am Klavier zu koordinieren.
Gerade als Anfänger ist das nicht so leicht. Doch man kann auch als Anfänger mal das Notenblatt weglegen
und beginnen frei Klavier zu spielen.

Selbstverständlich schafft man das auch, und zwar nicht erst nach vielen Monaten und Jahren, sondern sofort.
Zuvor sollte man sich jedoch die Grundlagen am Klavier wie den Anschlag und die Grundstellung der Hände aneignen.

Neben dem klassischen Weg des Klavierunterrichts nach Noten existiert nämlich auch noch eine andere Methode,
das Klavier spielen zu lernen. Dazu nutzt man eine Art Hintertür zur Musik und lernt zuerst ein paar Klavierakkorde
sowie dazu passende Töne. Diese Töne übt man als Tonleiter auf- und abwärts und bekommt sie so gut in die Hände.
Anschließend übt man die Klavierakkorde, am besten erstmal Dreiklänge, die gut zusammenpassen.

Beim Üben kann man die einzelnen Töne dieser Akkorde entweder zusammen anschlagen oder auch einzeln
hintereinander, beginnend mit dem Grundton des jeweiligen Akkordes.

Nehmen wir dazu ein Beispiel für das freie Klavierspiel mit Akkorden: Du kennst vielleicht schon den Akkord C
mit den Tönen c, e und g?

Akkord C im Tastenbild

Nehmen wir nun noch einen zweiten Akkord hinzu und zwar den Akkord F mit den Tönen f, a und c.

Akkord F im Tastenbild

Spiele nun diese Akkorde in dieser Reihenfolge über vier Takte:

Akkord C | Akkord C | Akkord F | Akkord C |

Wenn man das freie Klavierspiel übt, ist es ganz wichtig immer über eine gerade Taktanzahl zu üben,
beispielsweise über vier Takte, oder auch über acht Takte. So gewinnt man ein Gefühl für die Form.

Schließlich hat man ja keine Noten, und muss über das eigene Gefühl herausfinden,
wie lang vier Takte sind. Deswegen ist es wichtig, immer über vier Takte zu üben
und nicht nur über drei Takte.

Diese einfache Akkordfolge aus nur zwei Akkorden spielst du über vier Takte
immer wieder im Kreis, nur mit der linken Hand.
Rhythmisch kannst du dazu den ganzen Akkord anschlagen in Viertelnoten
oder die einzelnen Töne hintereinander in Achtelnoten.

Auf Akkord C beispielsweise links die Töne c - e - g - e
Diese vier Töne als Viertelnoten gespielt ergeben einen ganzen Takt.

Auf den Akkord F passen links die Töne f - a - c - a

Nun muss man nur noch wissen, welche Töne man in der rechten Hand
dazu spielen kann. In unserem Beispiel sind das alle weißen Tasten.

Teste das für dich einfach spielerisch aus, finde ein paar einfache Motive auf
den weißen Tasten. Das alle Töne aus der Tonart C. Es ist dabei völlig egal
mit welchen Ton du anfängst.

Wichtig ist nur, dass du Freude beim Spielen empfindest.
Wenn dir das freie Spiel schwer fällt, dann singe oder summe mit,
was du spielen möchtest. Man kann genau das, was man singt,
auf die Tasten übertragen.

Schließlich kommt die Musik die du spielst aus dir selbst heraus.
Das Instrument gibt ja nur jene Musik wieder, die du in dir selbst
schon hast. Und mitsingen was man spielt ist wirklich der effektivste Weg,
Klavier zu spielen.

Singe beispielsweise ein schlichtes Kinderlied vor dich hin,
einfach so. Ja, auch wenn du denkst du seist ja kein Kind mehr,
tue es bitte trotzdem. Lass dabei das "Künstlerkind" in dir frei.
Denn es will spielen.

Der Trick ist: Du wirst genau das spielen was du singst,
auch wenn du am Anfang nicht jede Taste gleich triffst.
Mit der Zeit wird es besser werden.

Wieso das funktioniert? Nun, du hast eine musikalische Vorstellung
schon in dir. Du kennst das Kinderlied ganz genau oder hast einfach
Motive und Melodien in deinem Kopf und Herzen. Es reicht auch aus,
wenn du leise innerlich mitsingst.

Einfacher wird es natürlich, wenn du musikalische Inhalte nicht nur liest,
sondern dir auch anhören und sehen kannst wie man das umsetzt.

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Liebe Grüße von
Katrin Kayser

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Wer ist Katrin Kayser und wie kann sie dir helfen, das freie Klavierspiel erfolgreich umzusetzen?

Katrin Kayser Katrin Kayser, Jahrgang 1965, ist Musikerin, Autorin und Klavier-lehrerin. Sie unterrichtet seit 2003 das freie Klavierspiel in ihrer Playpiano Klavierschule, seit 2008 auch online. Ihr Motto: Lebe deinen Traum.

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